Freilegung von Tiefseemüll
1. Tiefseekrieger
Das bemannte Tauchboot „Deep Sea Warrior“ entdeckte kürzlich bei Tiefseetauchgängen in einem bestimmten Meeresgebiet eine große Müllhalde in fast 2000 Metern Tiefe. Es ist das erste Mal, dass die „Deep Sea Warrior“ Aufnahmen von solchen Unterwasserabfällen gemacht und veröffentlicht hat.
Von den ersten zwei oder drei Plastiktüten bis hin zu dem gigantischen Müllberg vor uns – die schiere Menge ist erschreckend. Jedes Jahr werden etwa acht Millionen Tonnen Plastikmüll von Menschen rücksichtslos ins Meer gekippt. Würde man diesen Müll aneinanderreihen, könnte man die Erde 420 Mal umrunden.
2. Aktuelle Situation des Meeresmülls
Plastikmüll im Meer:
Dies verdeutlicht das enorme Ausmaß und die Verteilung von Plastikmüll im Meer . Die erstmalige öffentliche Bekanntgabe dieser Tiefsee-„Müllhalde“ hat die Öffentlichkeit für die gravierenden Herausforderungen der Meeresökologie sensibilisiert.
3. Die Auswirkungen von Plastikmüll auf das Meeresleben
Der Kampf dieser Meerestiere :
Wir können uns den Schmerz und das Leid dieser Meerestiere kaum vorstellen, nachdem sie versehentlich unzählige Plastiktüten verschluckt haben. Die Plastiktüten, die im Magen des Wals landeten, waren so zahlreich, dass sie das gesamte Deck eines Fischerbootes bedecken konnten – ein atemberaubender Anblick. Im Februar dieses Jahres wurde ein riesiger Walkadaver an der Westküste Norwegens angespült. Wissenschaftler eilten sofort zum Unglücksort, doch leider war der Wal nicht mehr zu retten und musste schließlich eingeschläfert werden.
4. Die Auswirkungen von Meeresmüll auf den Menschen
100.000 Meeressäugetiere :
Laut Statistiken der Vereinten Nationen befinden sich allein in den Ozeanen vor Australien bis zu 13 Millionen Tonnen Plastikmüll . Dieser Müll verursacht jährlich den Tod von einer Million Seevögeln und über 100.000 Meeressäugern. Prognosen zufolge wird die Gesamtmenge an Plastik in den Weltmeeren bis 2050 die Menge an Fischen übersteigen und damit zur größten Bedrohung für marine Ökosysteme werden.
5. Lösung und Verantwortung
Meeresverschmutzung :
Die Untersuchung von Seefischkadavern offenbart die weitverbreitete Präsenz von Plastikpartikeln . Das Forschungsteam führte detaillierte Tests an Leitungswasserproben aus verschiedenen Ländern weltweit durch und stellte fest, dass bis zu 83 % der Proben mit Plastikpartikeln verunreinigt waren. In Europa kann ein Fischliebhaber bis zu 11.000 Plastikpartikel pro Jahr durch den Verzehr von Meeresfrüchten aufnehmen. Darüber hinaus enthält auch chinesisches Speisesalz verschiedene Plastikbestandteile wie Polyethylenterephthalat, Polyethylen und Glaspapier, die auf unterschiedlichen Wegen in unseren Körper gelangen.
Diese unverdaulichen und nicht abbaubaren Plastikpartikel reichern sich weiterhin in unserem Körper an und stellen letztendlich eine enorme Bedrohung für die menschliche Gesundheit dar. Die Gefahr, die durch in den biologischen Kreislauf gelangenden Müll für die menschliche Gesundheit bedeutet, ist eine Realität, der sich jeder stellen muss.
Bei einer Lawine ist keine Schneeflocke unschuldig. Dieses alte Sprichwort verdeutlicht eindrücklich den Zusammenhang zwischen jedem Einzelnen und Umweltproblemen. Oftmals übersehen wir die Auswirkungen der Müllentsorgung auf die Umwelt, während wir die Annehmlichkeiten des modernen Lebens genießen. Zum Wohle unseres gemeinsamen Planeten müssen wir unser Handeln ernst nehmen und die Verantwortung für den Umweltschutz übernehmen. Mülltrennung und standardisierte Behandlung sind dabei entscheidend. Durch getrennte Entsorgung, Transport und Behandlung können wir eine umweltgerechte Müllbeseitigung erreichen und ein nachhaltiges Recycling fördern.
Die Einführung der Mülltrennung ist zwar mit vielen Herausforderungen verbunden, wie z. B. Zeitaufwand und Trennstandards, doch diese Anstrengungen sind für den Umweltschutz unerlässlich. Lasst uns gemeinsam, angefangen bei kleinen Dingen im Alltag, eine saubere und schöne Erde schaffen.